Facebook setzt auf Qualit├Ąt und passt seinen Algorithmus an

Viele Artikel, die online zu finden sind, sind mit Werbung ├╝berladen. Es kommt vor, dass auf einigen Seiten mehr Fl├Ąche f├╝r Werbeanzeigen als f├╝r die eigentlichen Inhalte des Artikels genutzt werden. Doch diesem Vorgehen macht Facebook – wie auch schon vorher Google – ab sofort einen Strich durch die Rechnung.

Facebook setzt auf Qualit├Ąt

Qualit├Ąt ist Facebook wichtig, so dass durch eine Anpassung des Algorithmus jene Seiten mit minderwertigem Inhalt im Facebook-Newsfeed seltener angezeigt werden sollen. Webseiten, die mit Anzeigen ├╝berladen sind oder von Besuchern als st├Ârend wahrgenommen werden, fallen beide in diese Kategorie.

Auf dem Firmenblog von Facebook hei├čt es:

“We hear from our community that theyÔÇÖre disappointed when they click on a link that leads to a web page containing little substantive content and that is covered in disruptive, shocking or malicious ads. People expect their experience after clicking on a post to be straightforward.”

Quelle: newsroom.fb.com

Mitglieder der Facebook-Community sind als entt├Ąuscht, wenn sie auf einen Link klicken, der zu einer Seite f├╝hrt, die wenig Inhalt zu bieten hat. Stattdessen ist der wenige Inhalt von Werbeanzeigen ├╝berdeckt oder zerrissen. Eigentlich erwartet man weiterf├╝hrende Inhalte zu dem Teaser und nicht eine solche Menge an st├Ârender Werbung.

Finanziell motivierte Spammer sollen somit eine eingeschr├Ąnkte Reichweite bekommen. Schlie├člich enthalten die Postings oder auch Anzeigen keine teilenswerte Informationen, welche den Facebook-Usern einen Mehrwert bieten.

“Starting today, weÔÇÖre rolling out an update so people see fewer posts and ads in News Feed that link to these low-quality web page experiences. Similar to the work weÔÇÖre already doing to stop misinformation, this update will help reduce the economic incentives of financially-motivated spammers.”

Quelle: newsroom.fb.com

Fazit

Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Algorithmus-Anpassung? Facebook-Nutzern werden Spam und st├Ârende Inhalte seltener angezeigt. Dadurch steigt die Chance f├╝r gute Inhalte h├Ąufiger angezeigt zu werden. Texte und Bilder sollen einen Mehrwert bieten.

Am st├Ąrksten ist die Auswirkung f├╝r Betreiber von Spam-Webseiten und Webseiten mit “d├╝nnen” Inhalten. Diese werden in ihrer Reichweite ├╝ber Facebook stark eingeschr├Ąnkt. Profitieren werden die Facebook-User und Unternehmen, die mit ihren Fans via Facebook interessante und wissenswerte Inhalte teilen.

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